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"Ratschen 2018"

Auch in unserer Pfarre sind wieder die Ratscherbuben und -mädchen unterwegs. Das Ratschen (lautes Knattern mit einem Holzinstrument) ersetzt von der Gründonnerstagsmesse bis zur Osternacht das Glockengeläut ("Die Glocken fliegen nach Rom und kommen erst zu Ostern zurück").

Da die Kirchenglocken zumeist eine festliche Stimmung ausdrücken, ist deren Geläute in der Zeit des Todes Jesu nicht angebracht. Um dennoch die Christen an das Angelusläuten  und an Gottesdienste zu erinnern, wird um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr und vor Gottesdiensten mit dem Ratschen oder Klappern zum Gebet eingeladen.

Der Ursprung des Ratschens geht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als es noch keine Kirchenglocken gab. In den Kirchtürmen waren damals große hölzerne Schallgeräte mit Hämmern verankert. Schon im 8. Jahrhundert, zurzeit von Karl dem Großen, wurde das Ratschen aber in den Kartagen ausgeübt. Der kirchliche Lärmbrauch ersetzt die Kirchenglocken, die ja „zu neuer Weihe bis zur Auferstehungsfeier nach Rom fliegen“ – sie schweigen also angesichts des Leiden von Jesus Christus.

Ratscherbuben und -mädchen aus Trandorf: